Bindegewebsmassage / Subcutane Reflextherapie

Elisabeth Dicken/Hermann Häfelin

Aus jeder Nervenwurzel des Rückenmarks wird ein bestimmtes Segment (Hautareal, Muskel, Organ) innerviert. Ist ein Teil des Segmentes erkrankt, nimmt dieses Einfluss auf ein anderes. So kann beispielsweise ein erkranktes Organ Muskelschmerzen oder Hautirritationen verursachen.

Mit der tiefen Strichführung in der Bindegewebsmassage, der zwischen Haut und Muskelfaszie gezogen wird, kann der Therapeut Einfluss auf das mit der Zone verbundene Organ nehmen und somit den Reiz übertragen.

 

Bei dieser Massagetechnik wird das Gewebe besonders gut durchblutet und die Verschiebeschicht zwischen Haut und Muskulatur wird so weit wie geht ausgereizt. Dadurch lässt sich diese Massagetechnik sehr gut lokal bei Verspannungen oder zum Lösen von Verklebungen (vor allem bei Gelenken) verwenden.

 

Indikationen:

  • Rheumatische Erkrankungen
  • Arthrosen
  • Bei Verklebungen nach Traumen
  • Erkrankungen innerer Organe (Atemwegserkrankungen, Verdauungsprobleme)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Neurologische Störungen (Lähmungen, Spastiken, Neuralgien)